Ankunft Ustica

Ustica liegt ca. 400 km östlich von Cagliari und nördlich der Insel Sizilien. Die ehemalige Vulkaninsel ist zum grossen Teil ein Naturreservat, da hier die Unterwasserwelt einige seltene Fische und pflanzen beheimatet. Der Hafen ist durch die trichterförmige Ausbildung ein Hammer. Die Mächtigkeit der steilen Hänge und das klare Wasser, das einen Blick bis auf den Grund des sehr sauberen Hafenbecken zulässt,
sind überwältigend und lässt auf mehr hoffen.

Die Insel wird mittig durch ein abfallendes Plato ausgeformt. Wenn man
von Westen auf die Insel zufährt, ist die zu sehende Ansiedlung unverständlich, da hier alles dem Westwetter ausgesetzt ist. Erst ein Rundgang klärt die Topografie. Hier ist die grüne Fläche der Landwirtschaft, die übergangslos bis in das Städtchen Ustica hineinreicht.

Auch hier sind die römischen Spuren noch sichtbar. Grotten direkt über der Wasserlinie sind nur schwer zugänglich. Das alte Kastell auf einem Bergrücken drohnt mächtig über der Insel. Der Ausblick ist überwältigend. Auf dem Rückweg kommt man an verschiedenen Storchenkonolien vorbei.

In dem Städtchen Ustica fallen die bunten Keramikstücke auf. Die Hausfassaden sind mit schönen Bildern und Keramikmotiven verzierrt. Auch eine Fussgängerzone, die abends Autofrei gehalten wird, steigt sehr steil zur Dorfmitte an. Die Alten Bewohner haben hier ihren Treffpunkt
und erzählen von der schweren Arbeit als Fischer. Jeder kennt jeden und ich bin mir sicher, da wir die einzigen Besucher per Schiff sind, dass wir sofort richtig eingeordnet wurden.

4 Tauchschulen haben wir gesehen, die aber zu dieser Jahreszeit noch geschlossen sind. Gerne hätten wir einen Tauchgang mit einem erfahrenen Taucher unternommen. Hier ein ruhiger Urlaub zu verbringen, wird keiner bereuen. Täglich fahren mehrere Fähren zwischen Ustica und Palermo.
Diese Verbindung der Fähre nutzen die Inselbewohner, um eine Einkaufstour nach Palermo zu unternehmen.

Der Besuch hier hat sich mehr als gelohnt !

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