Archive for April, 2007

Hafen von Corinth

Sonntag, April 29th, 2007

wir sind heute in den hafen von corinth eingelaufen und wollen morgen den kanal von corinth durchfahren.
der kanal ist ca. 5 km lang und 25m breit und verbindet im osten die ägäis und und im westen das ionische meer.

Die Bucht Ormos Sarindi und die Insel Nisoi Alkionidhes

Samstag, April 28th, 2007

Gemeinsam mit der Prodomo III segeln wir in die bucht von ormos sarindi auf der festlandseite von griechenland.
die besatzung hat uns mit dem dinghi (beiboot) zu einem landausflug abgeholt. am nächsten morgen ging es weiter zu den inseln nisoi alkionidhes. diese inseln beherbergen fischfarmen. sonst sind sie nicht bewohnt, dienen aber den seglern zum ankern für die passage durch den canal von corinth.

itea und der besuch in delphi bei apollo

Mittwoch, April 25th, 2007

itea ist eine kleine stadt am golf von corinth in einer bucht im norden. von hohen bergen umgeben, die teilweise noch schnee auf den spitzen haben. noch ist alles sehr ruhig und erst langsam öffnen die geschäfte, um sich auf die touristenströme vorzubereiten.

die besatzung der „prodomo“ macht hinter uns fest. skipper stefan und student peter besuchen mit uns zusammen delphi.

mit dem bus fahren wir die 17 km steil nach oben in das hoch gelegene örtchen delphi. zu fuss erreicht man nach ca. 15 min das museum und das dahinterliegende freigelände der antike. die geschichte weit 500 v ch ist hier gut dargestellt und es ist viel aus der zeit erhalten. es ist erstaunlich, wie an der quelle neben dem palast von apollo das wasser gefasst wird und über leitungskanäle ins tal geleitet wird. dieser kanal
wurde in teilen erneuert und dient noch heute der wasserversorgung für die bewohner an der küste.

wir besuchen natürlich das orakel von delphi, um für unsere vielen fragen auch antworten zu bekommen. wir finden, jeder sollte es selbst herausfinden.

nach 7 h sind wir wieder zurück in itea und froh, mit dem ersten bus gefahren zu sein, denn es wird langsam heiss und die busse werden mit jedem tag mehr.

auch tanken muss mal sein. der „tankwagen“ mit 1200 l fassungsvermögen kommt an die pier und wir können bunkern. stolz berichtet uns sotiris, dass der wagen schon 900 000 km auf dem buckel hat.

golf von corinth und die insel trizonia

Montag, April 23rd, 2007

bei hohem seegang und starken winden gegenan passieren wir die stadt patras und fahren in den golf von corinth durch die brücke der „strait of rion an andrihion“. die brücke verbindet die insel pelopennisos mit dem festland.

der golf von corinth beginnt an der brücke von patras und endet an der strasse von corinth. der kanal verbindet die ägäis im osten mit dem ionischen meer und der adria weiter im norden. die küsten sind meist sehr steil, die vorgelagerten inseln haben buchten zum baden und ankern. das klima ist bis auf den hochsommer erträglich. deswegen haben sich hier nordeuropäer ihr urlaubsdomizil gebaut oder verbringen hier ihren lebensabend. die küste an der nordseite (festlandseite) gibt einem die gelegenheit, im landesinneren die antiken orte zu besuchen.

Rundreise Ithaka auf den Spuren von Odysseus

Donnerstag, April 19th, 2007

Ithaka, ca 93 km² gross, 8 000 einwohner und berge bis 800m hoch, war mit den anderen ionischen inseln und der gegenüberliegenden arkanischen küste das königreich von ODYSSEUS. HOMER hat die geschichte vom könig odysseus beschrieben. während der byzantinischen zeit ( ca. 1800 n ch)
hatte die insel bis zu 500 schiffe. erst 1864 haben sich die inseln griechenland angeschlossen. soviel zur geschichte.

die ionischen inseln sind im gegensatz zu den sporaden und den cycladen grüne inseln, da es hier im winter viel regnet. die einwohner sind sehr freundlich und helfen, wo sie können. noch ist das ursprüngliche sichtbar etwas abseits von den touristischen trampelpfaden. jetzt im winter ist noch alles sehr geruhsam und jeder besucher wird sofort erkannt- wo kommt er her, wo wohnt er und wie nett ist er- innerhalb eines tages wissen die inselbewohnern bescheid. schulen und öffentliche gebäude tragen die namen der antiken götter. ausgrabungen
dokumentieren das leben in dieser zeit. wir fragen uns, wie beschwerlich es gewesen sein muss, einen besuch vom norden der insel in den süden durchzuführen.

wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und sind von dieser inselgruppe begeistert. die blaue und grüne farbe des wassers sucht ihren vergleich weltweit. Strände sind nur an einigen stellen zu finden, der rest ist steilküste. der hauptort vathi liegt geschützt in einer bucht. das segeln in die bucht ist gefährlich, da von den bergen bei nordwestwind starke fallwinde einfallen, die in sekunden bis zu 45 kn erreichen
können. in vathi wird um die wette gebaut. die geschäfte, restaurants und cafes brauchen den vergleich mit manchen grossstädten nicht scheuen.

Wiedersehen mit der SY-Noah

Mittwoch, April 18th, 2007

die noah, eine 30 jahre alte westerly lag in levkas neben uns. hier in ithaka haben wir uns wieder getroffen und einen schönen abend gemeinsam mit einem gutem essen verbracht. skipper jörg, michael, reiner, bernd und roswitha sind 1 woche gemeinsam unterwegs. bei jörg ist es möglich, eine koje zu buchen oder auch segelscheine zu erwerben. die segeljacht „noah“ ist ein wunderschönes schiff und die segeltörns sind begehrt. wir bekommen noch die E-mail-adresse, die wir bei interesse gerne weitergeben.während unserer inselrundreise haben wir die „noah“ noch aus dem hafen vathi auslaufen sehen.

Ankunft Ithaka

Montag, April 16th, 2007

Sind soeben in Ithaka eingelaufen.

Rund um Levkas

Mittwoch, April 11th, 2007

Levkas ist um diese jahreszeit eine eine grüne insel- nicht typisch für griechenland. die ostseite ist touristisch voll erschlossen, während der westteil erst am anfang steht. die infrastruktur wie strassen, ausbau der dörfer geht rassant voran. die insel ist im norden durch eine brücke mit dem festland verbunden.
levkas selbst ist ein hübsches städchen mit einer lebendigen
fussgängerzone. abends trifft sich jeder hier, um gesehen zu werden oder shoppen zu gehen. in den bergen (höchster berg fast 1200m hoch) findet man noch stellen, wo die zeit stehengebieben ist. die karge landschaft verlangt den
bauern alles ab, um ihren lebensunterhalt bestreiten zu können. es sind aber noch die alten, die geblieben sind.
gute lagen werden mit wohnhäusern zugebaut, die vorrangig von engländern gekauft werden. durch den günstigen wechselkurs wird fast zu jedem preis gekauft. in den yachthäfen sind die meisten ausländischen schiffe unter
englischer flagge. die yachtcharterer sind hier sehr zahlreich vertreten. im ostteil habe ich einen holländischen vercharterer gesehen, der ohne nachzuzählen mindestens 60 schiffe hier liegen hat. hier muss es im sommer in jeder bucht und in jedem hafen recht eng zugehen. das segeln in dieser inselwelt bietet sehr schöne ankerplätze. die entfernungen zwischen den inseln sind kurz, so dass alles noch mit sonnenlicht erreichbar ist.

Abschied von den Liparischen Inseln, Ankunft in Levkas

Montag, April 9th, 2007

bei schönen wetter nahmen wir abschied von den liparischen inseln. vulcano, lipari, panarea und den aktiven stromboli lassen wir hinter uns.

durch die strasse von messina geht es in das ionische meer. nach über 300 sm erreichen wir levkas. der riesige hafen ist noch recht leer, so dass wir keine probleme haben, direkt an der flaniermeile festzumachen.

Rundreise auf Lipari

Montag, April 2nd, 2007
wenn man die insel durchstreift, versteht man, dass dieser fleck von den italienern geliebt wird. die einzigartige blaue farbe des wassers, die fischer mit ihren booten und die das städtchen lipari wirken als
gesamtheit wie ein gemälde. zu dieser jahreseit ist noch keiner gestresst und jeder ist freundlich und hilfebereit.in 3 stunden hat man die insel mit einem motorroller umfahren. jede seite der insel hat eine andere vegetation. die nachbarinseln sind an klaren tagen gut zu sehen, selbst der stromboli. die fähren und
ausflugsboote bringen an einem tag die touristen auf alle nachbarinseln.
abends füllen sich recht schnell die restaurants mit den müden und hungrigen touris. jede seitengasse, sei sie auch noch so eng, hat ein restaurant.

die obst-und gemüsehändler bieten ihre selbst angebauten produkte an. noch nie haben wir so gute orangen,äpfel und zitronen gegessen.