Archive for April, 2008

Olinda

Donnerstag, April 17th, 2008

Die Stadt Olinda grenzt an Recife an und ist mit eines der kulturellen Zentren von Brasilien. Artdesign und Musik von hier wurde oft zum Kult für ganz Brasilien. Im Altstadtbereich sind die Kunsthändler Tür an Tür. Im Süden habe ich die künstlerische Arbeiten bestaunt, hier weiter im
Norden sieht man die hohe Qualität und das grosse handwerkliche Geschick. Der Strassenkarneval soll hier legendär sein. Sind in Rio hohe Eintrittspreise für bestimmte Strassen zu bezahlen, gehen die Umzüge hier durch die Strassen, ähnlich wie wir es von Deutschland her kennen.
Es werden auch hier keine Eintrittsgelder erhoben. Leider konnte ich das Spektakel nicht erleben.
Die grosse Anzahl von Kirchen gibt einen Eindruck von dem Wirken und Handeln der Fransiskaner,Jesuiten und den Karmelitter wieder. Es sind tausende und abertausende von Sklaven bei der Entstehung dieser Monumente gestorben.

Recife

Mittwoch, April 16th, 2008

Recife, die  Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco war früher das Zentrum der Portugiesen. Heute ist es das ärmste Bundesland von Brasilien. Pernambuco ist das nördlichste Gebiet Brasiliens und endet am Amazonas. Die Skyline von Recife kann sich mit jeder amerikanischen Stadt messen. Überall Baustellen von Hochhäusern, Einkaufszentren und
Büros.  Der Hafen con Recife ist für Yachten schwer zugänglich. Überall Sandbänke und nur bei Hochwasser kommt man mit einem Lotsen in die Marina Cabanga. Zweimal bekam die „Fee“ Kontakt mit dem Grund. Dann
endlich fest in der Marina.

Insel Frade, Fluss Rio Paraguacu, Stadt Cachoeira

Freitag, April 4th, 2008

Nördlich der Insel Frade ist ein sicherer Ankerplatz. Die Insel wird von grossen Haciendas bewirtschaftet. Fischer und Bauern sind hier zu Hause. Das Fahren auf dem Rio Paraguacu ist beeindruckend. Hier wird einem langsam klar, wie wichtig der Regenwald ist. Die Uferlandschaft zeigt
sich in vielen grünen Schattierungen. Mit Einbruch der Dunkelheit ankerten wir nahe einer grossen Insel, die wir am nächsten Morgen erkundeten. Die Inselbwohner zeigten uns freundlicherweise Teile der Insel. In einem heruntergekommenen Haus fanden wir das abgebildete
Plakat. Früherer Besitzer war eine bekannter Sektenführer, der hier mit seinen Anhängern für einige Zeit dort lebte.
Die Stadt Cachoeria ist die die zweitälteste Stadt Brasiliens. Hier blühte der Handel mit Gold und Diamanten. Tausende von Sklaven mussten in den Minen arbeiten, um das wertvolle Gestein zu verarbeiten. Über den Fluss Rio Paraguacu kamen die Schiffe in die Stadt. Heute ist alles
weitheruntergekommen und die Renovierung und Erhaltung geht nur sehr langsam.