Archive for Juni, 2010

Franz.Polynesien,Marquesas,Fatu Hiva,Hiva-OA

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Französisch Polynesien ist ein Überseedepartement von Frankreich. Der östliche Teil, die Marquesas gehören zu den schönsten Inseln war unserer Welt. Was wir so kennen an Klischee wird übertroffen, wenn man diese Inseln besucht.
Im Umkreis von 1 500km nur kleine Inseln. Erst die Hauptinsel Tahiti mit der Stadt Papeete gibt einem wieder Grossstadtgefühle. Die Menschen hier sind auf sich angewiesen. Schule, Krankenhäuser und Behörden sind sehr weit und daher auch alles sehr teuer.
Die Inselbewohner pflanzen alles selbst an, was auf den Vulkaninseln prächtig wächst. Der Fischreichtum dazu ist so enorm, dass mit Obst und Fisch alle gut überleben können. Wolken lassen jede Nacht Regen auf die Inseln nieder, auch da herrscht kein Mangel.
Im Gegensatz zur Karibik ist abends kein Lärm auf den Wegen. Jeder nimmt Rücksicht auf den Anderen und man spürt den freundlichen Umgang untereinander.

Pazifiküberquerung

Samstag, Juni 26th, 2010

Am 5.06.2010 sind wir von Galapagos aus gestartet mit Ziel Marquesas-Franz. Polinesien.
Die ersten Woche bescherte uns wenig wind, mussten 4 Tage motoren bei hohen Wellen.
In der zweiten Woche kam hatten wir sehr viel Wind und teilweise Kreuzseen.
Der Wind ist hier im Pazifik nicht stetig, dh. Er hustet mal viel, mal wenig. Dadurch legt sich bei jedem Windstoss die Fee auf die Seite und richtet sich wieder auf. Diesen Zustand hatten wir 21 Tage.

Am 16.6.2010 haben wir seit Beginn unserer Reise die 20 000sm Grenze überschritten.

Die 3. Woche war unterschiedlich mit Wind und Wellen.

Die Kommunikation auf See konnten wir über Kurzwelle mit einer deutschen und internationalen Runde führen. Zu festgelegten Zeiten wurde die Position durchgegeben und evtl. Vorkommnisse abgefragt.
Es gab keine nennenswerte Ereignisse. Alle Yachten waren gut vorbereitet.

Die Wasserverschmutzung haben wir am Rumpf der Fee erlebt. So ein Dreck mit Oel haben wir bisher nicht erlebt.

Die wunderbare Tierwelt müssen wir geniesen, so lange wir es können. Es ist schon ein Erlebnis, wenn mitten in der Nacht ein Wal ausbläst und uns bis zum Morgengrauen begleitet. Mit dem Dämmerlicht konnten wir die Ausmasse erkennen. Erwar länger wie die Fee und hat sich mit der Schwanzfosse verabschiedet, die bestimmt fast so breit wie die Fee war.

Zum Schluss noch Daten:
Distanz : ca. 3 100 sm gesegelt in 21 Tagen bei ca. 6,1kn speed

Galapagos

Dienstag, Juni 1st, 2010

Wir nehmen Abschied. Verlassen eine Inselgruppe am Äquator, wo wir das erste Mal gefroren haben. Die Auswirkungen des Humboltstromes sind knapp 20° warmes Wasser und die Luft kühlt nachts auf fast 16° ab. Das beste Klima bisher.
Das Miteinander von Mensch und Natur ist beeindruckend. Abends beim Landgang stolpern wir über Seelöwen, die wie Hauskatzen faul herumliegen. Vögel besuchen die kleinen Restaurants und warten geduldig auf Abfälle.
Die Taucher kommen abends mit glänzenden Augen zurück und erzählen von Begegnungen mit grossen Haien, Wasserschildkröten und Rifffischen. Ist das Kommende noch zu toppen?