Brisbane bis Darwin durch das Great Barrier Reef

Als die Cyclonsasion endlich im Mai zu Ende geht, machen wir uns auf den Weg und segeln nach Norden. ca. 80 sm nördlich von Bundaberg beginnt das Great Barrier Reef. Die meisten Riffe sind unter der Wasseroberfläche und nicht zu sehen. Es kommt einem so vor, als wenn man an einer Küste entlang segelt und auf der anderen Seite das offene Meer ist. Wir segeln aber zwischen schlecht auszumachenden Riffe durch, orientieren uns an Tonnen und Leuchtfeuer und setzen Wegepunkte, die wir konsequent absegeln. Abends suchen wir Ankerplätze, weil wir nicht nachts durch dieses Gebiet segeln wollen. Immer wieder werden wir von Thunderstürmen überrascht, die oft mit doppelter Geschwindigkeit ohne Vorankündigung über uns hinwegfegen. Das macht das Segeln sehr schwierig, weil wir oft nicht wissen, welche Besegelung gut ist und wie schnell wir reffen müssen.
In Cairns und Darwin sehen wir die Touristenplätze. Von hier fahren die Speedboote zu den Riffen. Die Taucher müssen oft für sehr teures Geld ihre Tauchgänge in Käfigen vornehmen. Ohne einen Kompletttauchanzug einschl. Mütze ist das tauchen sehr gefährlich. Wir lesen immer wieder die Hinweisschilder über Haie,Krokodile,Stingers und Quallen. Dieses riesige Land mit uneendlich langen Küsten hat leider mit das gefährlichste Schwimmrevier der Welt.
Auf Lisard Island werden wir für viele Entbehrungen entschädigt. Endlich freies Schnorcheln ohne Angst um diese Jahreszeit, um die sganehafte Unterwasserwelt zu erleben. Barsche fast 2,00m lang, ebenso grosse Schildgröten. Dann Venusmuscheln fast 1,50m lang mit sehr schönen Farben. Und,und,und…. es ist im einzelnen kaum zu beschreiben. Hier wird das Great Barrier Reef seinem Ruf gerecht.

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