Archive for Oktober, 2012

Raffles Marina/ Singapore

Mittwoch, Oktober 31st, 2012

Morgens um 06.00h segeln wir Richtung Singapore. Zuerst nach Westen entlang Batan. Dann mit Absprache der Traffic-Leitstelle queren wir die Singapore Strait. Es ist genauso, als würde ein Fussgänger unsere Autobahn uberqueren. Mit flauen Magen und hohem Adrinalin motoren wir zwischen den Ozeanriesen nach Norden und erreichen nach 38 sm die Rafflesmarina. Auch ohne AIS-Radarerkennung können wir einlaufen.
Mit dem Bus und der U-Bahn besuchen wir die Innenstadt und freuen uns, mal wieder durch Einkaufspassagen zu gehen. Finden alles für den Yachtbedarf, allerdings zu sehr hohen Preisen. Mit der U-Bahn besuchen wir alle Sehenswürdigkeiten und sind mehr als erstaunt, welche Anstrengungen unternommen wurden, um die Olympiade ausrichten zu können. Gigantismus ist das richtige Wort fuer diese Stadt. Die Einwohner sind sehr freundlich und geben bereitwillig auskunft auf alle Fragen. Auch ein längeres Gespräch woher man kommt und wie es in Europa ist, haben wir öfters erlebt.

Nongsa Point Marina/ Batan

Donnerstag, Oktober 18th, 2012

Nach 360sm erreichen wir die Insel Batam und machen in der Nongsa Point Marina fest. Endlich können wir mal wieder an einer Tankstelle festmachen, um aufzutanken und ohne Kannister weite Wege tragen zu müssen. Hier klarieren wir aus und kaufen noch Lebensmittel in Gsi.
Für die Überquerung der Singapore Strait müssen wir noch Informationen einholen. Welcher Sprechkanal, wo wir queren muessen und wie wir bei welcher Tide zu der Raffles Marina in Singapore kommen.

Manggar/Malaysia

Montag, Oktober 15th, 2012

Nach 582 sm erreichen wir die Insel Pulau Belitung und gehen vor dem Dorf Manggar vor Anker. Auf dem Weg passieren wir Borneo und lassen Kumai aus. Wir wollen über Malaysia im Norden den Besuch bei den Oran Utans nachholen. Vom Ankerplatz vor dem Fluss fahren wir mit dem Dinghi in den Ort. Die Wassertiefe unter 2,00m im Fluss ist zu gering, daher bleiben wir draussen vor Anker.
Manggar wird uns immer in Erinnerung bleiben, da wir Hans kennenlernten. Er betreute die Regattamitglieder mit so grosser Aufmerksamkeit und erfüllte alle Wünsche, die möglich waren. Jede Yacht bekam als Willkommensgeschenk 200l Diesel. Wir lehnten das ab, weil es uns beschämte, von diesen armen Inselbewohner auch noch Diesel anzunehmen.
Die Insel bietet ausser einer Zinnmine nichts besonderes. Die Einwohner sind sehr arm und leben von der Mine und dem Fischfang. Vor langer Zeit schlug ein grosser Meteroit auf der Insel ein. Dieses Gestein wird an besondere Gäste verkauft.