Sri Lanka

Als Segler Sri Lanka besuchen, ist nicht ganz so einfach. Es ist Pflicht, das die Navy an Bord kommt und uns in den Hafen lotst. Wir hatten das Pech, 5h vor anker warten zu müssen. Die Einklarierung mit einem Agenten- Windsor Reef- ging gut, ist aber auch teuer. Mit Visa sind 285$ fällig. Will man z.b Schranktüren an Land bringen zur Reparatur, braucht man eine Zollbescheinigung-natürlich mit Unterstützung des Agenten. Endlich alle Schranken überwunden, kommen die sehr freundlichen Tuk-Tukfahrer und helfen, wo sie können.
Wir kamen gerade richtig für eine Livefernsehübertragung- die Haushaltslesung der neuen Regierung. Überall verfolgten die Einheimischen diese Sendung- vergleichbar in DE mit dem Tatort. Die Menschen wollen wissen, was billiger und teurer wird. Grosser Beifall für die Preisreduzierung der Gasflaschen um 20%. Wer hat in De zuletzt eine Haushaltslesung des Bundestages oder der Kommune verfolgt?
Endlich beginnt das Erkunden. Reisfelder, Altstadt Galle und natürlich die Teeplantagen sind ein muss. Die Landschaft mit den intensiven Farben ist so, wie man sich Sri Lanka (früher Ceylon) vorstellt.
Für uns wieder eine neue Kultur, ander Sitten und wieder das Verstehen weshalb und warum.
Schlimm ist eine besondere Situation. Kaum 200m von uns entfernt liegt ein Schiff mit vielen gekühlten Containern an Bord. Es ist ein kommen und gehen von Sicherheitspersonal, die Schiffe durch das Rote Meer begleiten. Was da alles in Koffern und Behältern in Busse verladen wird, kann man nur ahnen und lässt einem bei dem Anlick der Männer einen feuchten Rücken bekommen. Diese internationale Truppe ist zum fürchten. Der Orient kommt näher!

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