Archive for the ‘Unser (B)logbuch’ Category

Brisbane

Sonntag, Januar 8th, 2012

Das Zentrum Queenslands ist die drittgrösste Stadt Australien-Brisbane. Vor der Stadt erstreckt sich Moreton Bay mit einer wunderschönen Inselwelt. Wenn schönes Wetter ist, sind alle Freizeitschiffer draussen zum Fischen, dem Volkssport Nummer eins.

Die Stadt hat ein reichhaltiges Angebot an Museen, Art Gallerien, Zoos, Botanischer Garten und ein Naherholungsgebiet direkt am Brisbane River.
Am Sonntag sind diese aussergewöhnlichen Grünanlagen voll von Besuchern, die in den eintrittsfreien Pools Strandleben in der Stadt geniesen.
Überquert man zu Fuss die Viktoriabrücke, ist am im Herzen der Stadt, der Queensstreet. Hier sind die Einkaufsstrassen und Fussgängerzonen, die für Jeden etwas zu bieten haben.

Wir sind begeistert von dieser Stadt und den sehr freundlichen Einwohnern. Wichtig ist Zeit mitzubringen, um diese Stadt kennenzulernen.

Brisbane, Australien

Mittwoch, Dezember 14th, 2011

Das südliche Ende des Great Barrier Reef ist ungefähr Bundaberg. Wir erkunden das Umland und besuchen
den Farmermarkt und den botanischen Garten in Bundaberg, reisen nach Gin GIN, bevor wir uns nach Süden aufmachen, um nach ca. 200 sm in der Nähe von Brisbane festzumachen.

Von November bis Mai/Juni sind wir hier sicher in der Cyclonsaison.

Queensland-Australien

Samstag, November 26th, 2011

Nach ca. 800 sm erreichen wir den 5. Kontinent-Australien und klarieren in Bundaberg ein. Die Erleichterung ist gross, nach über 30 000sm auf diesem Kontinent anzulanden.
Gleich am 1. Abend sehen wir Kängerus, die am Hafen ihr Fressen suchen.
Leider koennen wir nur noch an öffentlich bewachten und durch starke Unterwasserzäune gesicherte Strände baden, da sich hier fast alle Haiarten tummeln und die Seekrokodile ab hier Richtung Norden ihr zu Hause haben.

Neukaledonien-Der rote Süden

Donnerstag, November 3rd, 2011

Von Noumea aus besuchen wir die Südinsel. Hier gibt es weltweit mit die grössten Bodensvorkommen an Nickel,Kobalt,Magnesium,Blei,Chrom und……….
Der Bergbau prägt die Insel und deren Reichtum. Lediglich an den Küstenregionen sind vereinzelt kleinere Ortschaften. Minen und Fabriken zur Metallaufbereitung sind im Landesinneren die einzigen Anwesen.
Tausende von Arbeitern werden aus dem Norden und Noumea täglich hierher gefahren. Selbst japanische Arbeiter leben in Wohnbaracken und sind für die Metallerzeugung notwendig.
Ruinen von Strafegfangenenlager in Pony weisen auf die lange Geschichte von über 180 Jahren des Bergbaues hin.

Auf dem Rückweg kommen wir am Stadtrand von Noumea an mehreren Friedhöfen vorbei. Kunstblumen schmücken die Gräber. Die Farbenvielfallt ist beeindruckend.

Von Freunden bekommen wir eine echte Porzellanblume geschenkt, die hier im Pazifik prächtig wächst.

Neukaledonien 2

Freitag, Oktober 21st, 2011

In Noumea besuchen wir das Tjibaou Cultural Centre. Hier sieht man die Kunst und Geschichte der Kanaken.
Lifeveranstaltungen, Tänze und verschiedene Themen der Kunst und Kultur werden dargeboten.

Ca. 150 km nördlich von Noumea besuchen wir das die Commune La Foa. Dieses Naherholungsgebiet mit den idyllisch gelegenen Aubergen ist traumhaft und erinnert uns an Norditalien und die Vogesen. Bis Oktober ist das Klima sehr angenehm. Immerhin sind die Berge über 2 000m hoch und die Nickelbergwerke sind weit weg. Natur pur mit einer einzigartigen Flora werden dem Spaziergänger geboten. Diese Mischung aus Bergwelt und Insellandschaften mit idealem Klima begeistert uns Europäer. Wir verstehen jetzt, das viele Franzosen sich hier angesiedelt haben.

Französisch Kaledonien

Montag, Oktober 3rd, 2011

Noumea ist der Verwaltungssitz für das Französische Teritorium im Pazifik. Die Inselgruppe liegt 800 sm südwestlich von Fidschi. Bergbau wegen Nickelabbau, Landwirtschaft und Tourismus prägen diese Inselwelt.

Wir geniesen endlich wieder europäische Kultur, Bagett und Käse. Die Strassen in Noumea sind voll mit den neuesten europäischen Autos und wir sind verwundert, wie schnell sich alles geändert hat.

Innerhalb des Riffs befinden sich Inseln mit Traumstränden, die am Wochenende voll sind von den Bewohnern Noumeas. Die Ureinwohner-die Kanaken- nutzen ihre eigenen Strände und Inseln. Sie haben kein so grosses Interesse, sich bei den Touristen aufzuhalten.

Ausserhalb der Städte ist alles noch wie in den 50er. Schotterstrassen, kleine Dörfer und Schwarz und Weiss bevorzugen es , für sich zu bleiben.

Die grossen Fabriken für die Nickelverarbeitung sind ware Dreckschleudern und der Gestank je nach Windrichtung ist kaum auszuhalten.

Yasawa-Westfidschi

Donnerstag, September 15th, 2011

Wir besuchen den Westen Fidischis. Der Riffgürtel im Nordwesten ist geprägt von einer traumhaften Inselwelt mit weissen Sandstränden. Überall sind neben den Dörfern Resorts zu finden. Die Touristen werden über Denerau mit den Fähren zu den Inseln gebracht.

Wir besuchen zuerst Manolo, dann die nördlichste Insel Yasawa I Rara und gehen dann Step by Step zurück über die Blue Lagoon nach Lautoka.

Für Taucher ist hier eine Unterwasserwelt zu finden, die alles bietet. Mantas,Wale,Hai und vieles mehr. Das Wasser ist so klar, als wenn man durch eine Glasscheibe die Unterwasserwelt beobachtet.

Die Einwohner, die nicht im Tourismusbereich arbeiten, sind noch sehr arm und leben von der Landwirtschaft. Was sie nicht selber verbrauchen, wird auf dem Markt verkauft. Die Kinder muessen nach der Grundschule nach Lautoka in die Schule. sie leben bei Verwandten. Nur am Wochenende oder in den Ferien können sie Heim zu ihrem Dorf. Hier gilt noch immer die Kollektivgemeinschaft. Einmal in der
Woche beraten die Männer, was gemacht werden muss.

Der Sonntag gehört der Kirche. Morgens und Nachmittags wird der Gottesdienst besucht. Gearbeitet wird an diesem Tag nicht.

Fidschi im Osten

Sonntag, Juli 31st, 2011

Nach 80 sm erreichen wir das Budd Reef im Osten. Hier ist noch der Ursprung.
Zuerst besuchen wir den Chief und überreichen ihm Kawa als Gastgeschenk. Nach einem Smaltalk gibt er sein Einverständnis, dass wir ankern dürfen. Wir ankern vor einem Dorf und beginnen zu tauschen. Die Einwohner leben von dem, was sie selbst anbauen und dem Fischfang. In 2er Gruppen fahren sie täglich fast 20 sm zu einem Riff und tauchen nach Seegras, was sie trocknen und nach Japan exportieren.

Die Dorfschule ist so arm, dass es nichtmal Schulbücher und Bleistifte gibt.

Immer wieder werden wir nach Medikamente gefragt.
Wir räumen unsere Schränke und geben, was wir entbehren können.

Fidschi-Savusavu

Donnerstag, Juni 30th, 2011

1 200sm nördlich von Neuseeland liegt die Inselgruppe Fidschi. Diese Überfahrt ist immer abhängig von einem Wetterfenster. Wir benötigen 1 600sm und muessen wegen einem Wellenlagerschaden am Schluss noch abgeschleppt werden. Selten erreichen Yachten Fidschi mit idealen Wetterverhältnissen. Wir laufen eine Bucht südlich der Insel Vanua Levi mit dem Ort Savusavu an. Müssen hier einklarieren und erhalten eine Aufenthaltsgenehmigung von 3 Monaten. Mit dem Bus erreichen wir nach 3 h Lambasa, die grösste Stadt der Insel. Die Hauptstadt Suva liebt auf der Nachbarinsel Viti Levu.
SavuSavu ist auch der Ort, wo wir bunkern, bevor wir die Inselwelt besuchen. Wir müssen darauf achten, dass wir Gastgeschenke für die Inselhäuptlinge mitbringen. Wir kaufen auf dem Markt die Kavapflanze, aus der ein besonders Gebräu gekocht wird. Ohne das geht hier nichts. Inzwischen ist die Versorgungslage rechtordentlich, es gibt fast alles.
Im Osten liegt die Lau-Inselgruppe. Ein Naturschutzgebiet, für das man eine besondere Reisegenehmigung beantragen muss. Da soll noch alles sehr ursprünglich und traditionell sein.
Im Westen liegt die Yasawa-Inselgruppe. Eine ganz andere Welt mit vielen Touristenresorts. Da wir spät aus Neuseeland wegkamen und wir in Savusavu viel Zeit brauchten, müssen wir genau überlegen, was wir in diesen 3 Monaten besuchen wollen.
Das Land ist sehr arm, aber die Freundlichkeit der Menschen ist deshalb nicht weniger. Uns wundert es, dass die grösste Bevölkerungsgruppe die Inder sind. Sie organisieren den Handel und haben die beste Schulausbildung.

Abschied aus Neuseeland

Samstag, April 23rd, 2011

Die Hurrikansasion im Südpazifik geht im April zu Ende. Jetzt machen sich die Segler langsam auf den Weg in den Norden.

Die Yachten wurden überholt. Benzin,Diesel,Medikamente und Lebensmittel werden gebunkert. Jeder macht sich Gedanken, was auf den Inseln in Fidschi,Vanuatu und Salomon getauscht werden kann. Über ein halbes Jahr sollte die Bevorratung gehen. Die Logistik muss stimmen.

Neuseeland bleibt uns in guter Erinnerung. Die Freundlichkeit der Inselbewohner, das Kennenlernen junger Leute bevor sie in das Berufsleben eintreten und hier nochmals einen langen Urlaub sich gönnten und das Treffen der Seglerkollegen sind hier was besonderes.

Für die Yachten ist hier alles zollfrei zu bekommen. Was nicht vorrätig ist, kann kurzfristig geliefert werden. Das ist Balsam auf den Seelen jeden Skippers. Keine Reparatur muss zurückgestellt werden. Alles kann erledigt werden.

Endlich wieder segeln und sich freuen auf den kommenden über 1 200sm langen Törn!

Rund Neuseeland

Sonntag, März 27th, 2011

Um Neuseeland zu bereisen, kauft man sich am besten ein Auto, wo man auch darin schlafen kann.
Kein Stress, sich eine Unterkunft zu suchen.

Die Südinsel sollte im Westen südwärts erschlossen werden. Bei schlechtem Wetter uberquert man einfach einer der 3 Pässe Richtung Osten. Der Milfort Sound, die Glätscher und natürlich der Mt. Cook sind ein muss in den Neuseeländischen Alpen. Alles aufzuzählen ist unmöglich. Die Landschaft ist mit der Schweiz vergleichbar, nur sind noch Regenwälder auf dem Weg. Der viele Regen nährt diese Vegetation jeden Tag. Vulkane und Geisire sind noch sehr aktiv.

Die Ostseite ist eher flach und eintönig. Ost-und Gemüsefarmen versorgen hier ganz Neuseeland und die Nachbarinseln. Der Bauernstaat ist hier am sichtbarsten.

Die Nordinsel mit der grössten Stadt Auckland ist sehr gebirgig, aber das Klima ist wesentlich wärmer. Die meisten Maoris leben hier im Norden in eigenen Gebieten.

Rotorua und die Halbinsel Coromandel sind das Zentrum der heissen Quellen, die aus dem Erdinnern gespeist werden. Unendlich lange Strände, Sanddünen und Kauriwälder mit Bäumen über 2000 Jahre alt sind hier zu sehen.

6 bis 8000km muss man für eine Rundreise einplanen. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis April. Freies Campen ist noch erlaubt, aber die Einschränkungen werden jedes Jahr mehr.

Neuseeland ist ein Naturparadies und die freundlichen Einwohner heissen alle Besucher herzlich willkommen.

Waipu-Northland-3

Mittwoch, Januar 12th, 2011

Die Kiwis verbringen ihren Sommerurlaub im Nordosten des Northlandes. Waipu ist ein Touristenort mit kilometerlangen Sandstränden. Bis Ende Januar geht in Neuseeland gar nichts. Weihnachten und Sylvester verbringen sie am Strand. Die Städte sind fast ausgestorben. Bis auf grosse Supermärkte sind alle Geschäfte geschlossen.
Auf den Strassen kommen uns immer wieder sehr gut restaurierte Oldtimer entgegen. Der Tüv prüft nur die Funktionen der Fahrzeuge. Typenzulassungen gibt es nicht. Daher ist eine Zulassung von der Marke Eigenbau kein Problem.

Maunu-District-Northland2

Freitag, Dezember 10th, 2010

Das Maunu District besteht vorwiegend aus Farmland. Wir besuchen eine Museumsanlage mit Kiwihaus, Werkstatt- und Ausstellung von unterschiedlichen Vereinen und dem Farmhaus der Familie Clark von ca. 1860.

Endlich sehen wir den Kiwi wie er leibt und lebt. Fotografieren können wir ihn durch seine Nachthaltung nicht, aber wir sehen ihn nochmals im Museum.

Neuseeland-Northland

Dienstag, November 16th, 2010

Die Nordinsel ist heute noch die Heimat der Maoris. Whangarei und das Umland ist für den Fremdenverkehr und der Industrie noch Entwicklungsland. Die Landschaft mit viel Wald,Wiesen und Flüssen erinnert an Süddeutschland. Landwirtschaft mit Vieh- und Schafzucht ist hier noch die Haupteinnahmequelle.

Besonders der nur hier wachsende KAURI-Baum wird von den Kiwis besonders verehrt. Auf dem Weg von Whangarei zu den Whangarei Falls durchqueren wir den Kauripark. Bis 1952 haben hier noch die Maoris gewohnt.

Opua,Neuseeland

Sonntag, Oktober 31st, 2010

Nach 1252 sm und 9 Tagen erreichen wir Neuseeland. Wir haben jetzt die grösste Entfernung von Deutschland.

Das 2. Etappenziel ist erreicht. Wir geniesen wieder Kälte, Stadtleben und die freundlichen Kiwis (Neuseeländer).

Zwischenbilanz: Halbzeit

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Die halbe Erdkugel haben wir nach fast genau 4 Jahren hinter uns gebracht. 24 281 sm (ca.45 000 km) segelten wir auf der FEE 180 Längengrade immer nach Westen.
Wir haben die Länder nicht gezählt, die wir besucht haben. Aber die Eindrücke von Land und Leuten möchten wir keine Sekunde missen. All die Segler, die wir kennengelernt haben, sind das Salz in der Suppe auf so einem Törn. Oft gemeinsam erkunden wir die Länder,wie sie ein Tourist nie sehen kann. Wir können den Alltag der Menschen kennenlernen, sehen die Armut und das Glücklichsein mit einfachen Dingen. Fragen uns dann, warum wir zu Hause nach so viel Unwichtigem gestrebt haben.
Hier am anderen Ende der Welt danken wir denen, die mit uns gelitten und sich auch gefreut haben. Wir haben immer Hilfe erfahren, als wir sie brauchten. Das hat uns über schwierige Situationen hinweggeholfen. Vieles haben wir unterschätzt, an noch mehr hatten wir gar nicht gedacht. Jedes Ankommen ist eine Bereicherung. Wir freuen uns auf die zweite Hälfte und hoffen, dass wir nicht mehr Plessuren erleiden wie bisher und unsere FEE uns weiterhin mit weniger Reparaturen so gut dahin bringt, wo der Wind uns hintreibt- nach Westen.

Vavau-Inselgruppe Tonga

Montag, Oktober 11th, 2010

Nach ca. 350 sm erreichen wir das polinesische Königreich Tonga.
Wir klarieren in Norden auf den Vavau Groups ein. Der kleine Ort Neiafu ist für diese Inselgruppe das Zentrum. In jeder kleinen Strasse steht eine Kirche unterschiedlicher Konfession. Der Inselalltag ist von der Kirche geprägt und die Einwohner besuchen mehrmals in der Woche ihre Kirche. Wir lauschen den Gesängen in den Kirchen und die Lieder gesungen im Chor gehen einem unter die Haut. Es besteht eine sehr konservative Kleiderordnung. Wie im Königreich West Samoa tragen auch hier die Männer voller Stolz ihre Röcke. Zusätzlich binden sie geflochtene Matten um Ihre Laiber. Selbst beim Baden im Meer werden Kleider ,Hemd und Hose getragen.

Das Land ist sehr arm und wird von Deutschland und Neuseeland unterstützt. In den Läden sind fast nur Grundnahrungsmittel zu bekommen. Die Landwirtschaft hat hier den höchsten Stellenwert.

Diese Inseln liegen alle dicht an dicht. Fast 40 ausgewiesene Ankerplätze bieten einem die Gelegenheit, dieses Gebiet ausgiebig zu erkunden. Durch den hohen Regenniederschlag ist alles sehr grün und auch bewaldet.

Wir fühlen uns hier sehr wohl, da die Freundlichkeit der Einwohner sprichwörtlich ist.

Auf der südlichen Inselgruppe Tongatapu mit der Landeshauptstadt Nuku`alofa werden wir ausklarieren. Hier ist auch Regierungssitz und der Palast des Königs. Eine der letzten Monarchien wird in Kürze von einem vom Volk gewählten Parlament abgelöst.

Apia, West Samoa

Freitag, Oktober 1st, 2010

Die Hauptstadt Apia erreichen wir nach 540sm. Hier wollen wir die Deutsche Geschichte nachvollziehen. Eine der wenigen deutsche Kolonien bis 1914. Deutsche Namen lesen wir an machen Geschäften. Wir besuchen das Museum des prominentesten Bewohners von West-Samoa, den Schriftsteller Robert Louis Stevenson. Er schrieb unter anderem die Geschichte der Schatzinsel.
Nach seinem Tod wurde sein Anwesen von einem deutschen Geschäftsmann übernommen.
Die Hauptinsel Vailima beginnt erst langsam, sich zu entwickeln. Es ist vieles noch nicht zu bekommen. Segler müssen sich darauf einstellen, hier Versorgungsengpässe vorzufinden. Die Versorgung der Grundnahrungsmittel ist aber gegeben. Die Insel ist so saftig grün durch den vielen Regen. Unsere Zimmerpflanzen zu Hause wachsen hier in einer unvorstellbaren Grösse und Pracht.

Suwarrow Atoll, Cook Inseln

Mittwoch, September 1st, 2010

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Das Suwarrow- Atoll erreichen wir nach 650sm liegt mitten im Pazific und ist das nördlichste Atoll vom Staat Cook Inseln.
Nur Segler besuchen dieses abgeschiedene Paradies. Zwei Ranger Apii und James bewachen dieses Atoll und kümmern sich um die Besucher. Hier gibt es nur Natur, aber es ist das beeindruckenste, was die Unterwasserwelt zu bieten hat. Segler, die bis hierher kommen, haben die selbe Mentalität und das gemeinsame Fishessen am Abend dient dem Erfahrungsaustausch . Wir verstehen jetzt die Empfehlung mancher Weltumsegler, hier einen Stopp einzulegen.

Maupiti,Maupihaa Atolle,Franz.Polynesien

Mittwoch, September 1st, 2010

Das Maupiti-Atoll befindet sich nördöstlich von Papeete und ist noch recht ursprünglich.Kleine Pensionen bieten für Turisten eine idylische Unterkunft. Die Inselbewohner sind sehr freundlich und im kleinen Ort kann man das Nötigste einkaufen.

Das Maupihaa-Atoll erreichen wir nach 130 sm wurde durch einen Hurrican fast vollständig zerstört. Nur eine Familie ist zurückgekehrt und lebt von der Kobraherstellung.
Wir werden hier mit einer besonderen deutschen Geschichte konfrontiert. Einer der letzten deutschen Piraten-vielleicht der letzte überhaupt- GRAF LUCKNER hat hier in der Passage sein Schiff- der SEEADLER- verloren. Hier hat sich Graf LUCKNER versteckt,gejagt von vielen Nationen. Wir können das Wrack auf einer Tiefe von 4m abtauchen. Umgeben von Haien ist das nicht ganz ungefährlich. Sonst gibt es auf dem Atoll nichts. Alles ausser Tinkwasser muss hierher verschifft werden. Alle 3 Monate kommt ein Versorgungsschiff und bringt alles, was die Familie zum Leben braucht. Auf der Rückfahrt wird die Kobra –Kokosnussfleisch-mitgenommen.